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AUSGANGSLAGE
Masse: 12 m x 80 m; Fläche: 864 m2, Dieser Ort ist Nahtstelle zwischen Rüschlikon und Thalwil,
überdeckt eine verkehrstechnisch nötige Narbe und ist zugleich prächtiger Aussichtspunkt,
dient dem Quartier als Begegnungsort, Quartiertreffpunkt, Gemeinschafts- und Erholungsraum,
ist ein von Künstlern gestalteter Raum, der kulturelle Begegnung und Auseinandersetzung ermöglicht –
ein sinnlicher Raum der Inspiration und Meditation.
FUNKTION
Der Raum ist multifunktional, für viele Zwecke und Bedürfnisse verwendbar und genutzt:
als Aussichtspunkt auf See und Berge, als Schnellerholungsort fürs Quartier, als Raum der Stille,
Meditation und Inspiration, als Schauplatz für Quartierfeste und kulturelle Veranstaltungen wie Skulpturenausstellungen
in einem Freilichtmuseum, Theater, Konzerte, Modeschauen, Freiluftkino…und mit der Möglichkeit Wasserspiegel zu erzeugen.
GESTALTUNG
Dieser Raum umfasst einen ebenen, flachen Streifen – genau über dem Tunnel – mit verschiedenen Randflächen.
Die Erschliessung erfolgt von der Langrütistrasse/Bolweg) her; Besucherinnen und Besucher werden von dort
über die gestaltete Ebene zum Aussichtspunkt, dem „Wasserfall“, eine überflutete Mauer, auf das Tunnelportal geführt.
Ein schmaler Wasserkanal leitet das “Schwarzenbachwasser” in der Mitte der Ebene ab. Das ist zugleich der Brunnen.
Bei Gebrauch lassen sich Teilflächen der Ebene zu Wasserspiegeln stauen. Randflächen der Plattform bestehend aus
bepflanzten Böschungen, Treppen… Magerwiesen durchsetzt mit Sträuchern und Bäumen.
Alle Eingriffe sind dem schlichten, reduzierten Stil angepasst und im Sinne der Idee Perron 9.
AUFTRAGGEBER/FINANZEN
SBB. Dieses Projekt wurde nicht realisiert, weil ein Anwohner es mit rechtlichen Mitteln verzögerte, dass die Realisierung verunmöglicht wurde.
IDEE
Urs Amstutz, Beat Eschmann, Stefan Forster, Brigitta Gabban, Peter Lüthy, Gabi Rosenberg, Paul Sieber
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